Äthiopien – Mocca Sidamo


Kurzinfo

Säure (Geschmack)wenigVolle BohneVolle BohneLeere BohneLeere BohneLeere Bohneviel
KörpermildVolle BohneVolle BohneVolle BohneLeere BohneLeere Bohnekräftig
Fülle/AromaflachVolle BohneVolle BohneVolle BohneVolle BohneLeere Bohnevoll
Stärke mildmittelkräftigstarkextra-stark  

Beschreibung

Der Mocca Sidamo bietet einen etwas würzigen, fruchtigen, zartherben Geschmack. Er besitzt einen kleinen Anteil feiner blumiger Säure, ist sehr aromatisch und hat einen mittleren Körper. Sein besonderes Kennzeichen ist sein leicht parfümiert wirkender Charakter, ähnlich einem Darjeeling Tee. Zu seinem ausgesprochen würzig-kräftigen Aroma gesellt sich eine schokoladene schwere Fülle. Trotz der Vollmundigkeit schmeckt der Sidamo dabei nicht herb, sondern weich und blumig. Die Bohne ist klein bis mittel groß (Grade 2) und kompakt. Sidamo Kaffee wird sowohl gewaschen als auch trocken aufbereitet. Bei unserem Mocca Sidamo Grade 2 handelt es sich um die nass aufbereitete Variante.

Herkunft

Der Mocca Sidamo wächst in einer Höhe von 1400  bis 2200 Meter und trägt den Namen seiner Anbauregion „Sidamo“. Diese liegt südlich der Hauptstadt Addis Abeba, nahe dem „Great Rift Valley“ in Äthiopien.

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Besonderheiten

Äthiopien ist das Ursprungsland der Arabica-Pflanze und die wilden Kaffeekirschen werden heute immer noch in den Bergen von verschiedenen Stämmen geerntet. Aber Äthiopien ist nicht nur die Heimat des Kaffees. Das Land ist enorm abhängig vom Kaffee. Nahezu 70% aller Exporteinnahmen entfallen auf dieses Produkt. Schätzungsweise 15 Millionen Äthiopier arbeiten in der Kaffeeindustrie, jedoch nur wenige in Großbetrieben. 90% des Kaffees wird von Kleinbauern angebaut.

Der Anbau dieses feinen Hochland-Sidamo-Arabica ist für viele Bauern die einzige Einnahmequelle.

Ein Großteil des Sidamos wird auf Naturplantagen wildwachsend im Urwald geerntet. Dadurch ist Kunstdünger bei seinem Anbau nicht nötig. Damit ist im Prinzip jeder äthiopische Kaffee ein Bio-Kaffee nur kann sich niemand die offizielle Zertifizierung leisten, so dass sie offiziell nicht als Bio-Kaffee verkauft werden dürfen.

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